Branche · Tischlerei und Schreinerei
Ihre Arbeit überzeugt beim Ansehen, nicht beim Lesen.
Ein Möbelstück nach Maß verkauft sich über das Bild, nicht über die Beschreibung. Trotzdem haben die meisten Tischlereiseiten drei Absätze Text über Tradition und acht Fotos in einer Reihe.
01 Das Problem
Die Galerie ist das Produkt, nicht die Dekoration.
Wer eine Tischlerei sucht, will sehen, ob ihm der Stil gefällt und ob der Betrieb so etwas schon einmal gebaut hat. Das ist eine visuelle Frage. Eine Galerie ohne Ordnung beantwortet sie nicht: zwanzig Bilder gemischt aus Küche, Treppe und Ladenbau zeigen nur, dass viel gemacht wird.
Sortiert nach Projektart wird daraus ein Argument. Wer eine Einbauküche sucht, sieht acht Einbauküchen und nichts anderes. Dazu je Projekt zwei Sätze zu Holzart, Aufgabe und Besonderheit, damit auch eine Suchmaschine versteht, was zu sehen ist.
So sieht das aus
- /moebel-nach-mass/
- Einzelstücke, Einbauschränke, Sideboards
- /innenausbau/
- Ladenbau, Praxen, Büros, Objekteinrichtung
- /kuechen/
- Einbauküchen, Fronten, Arbeitsplatten
- /fenster-tueren-holz/
- Holzfenster, Haustüren, Innentüren
- /treppen/
- Massivholztreppen, Renovierung, Geländer
Je Projektart eine Seite mit eigener Galerie. Wer Treppe sucht, sieht Treppen.
02 Besonderheiten
Was bei Tischlereien zusätzlich zählt.
Lange Entscheidungswege
Zwischen erstem Ansehen und Auftrag liegen oft Monate. Die Seite wird mehrfach besucht, gespeichert, dem Partner gezeigt. Das heißt: gut lesbare Adressen je Projektart, damit man wiederfindet, was man gesehen hat, und ein Kontaktweg, der auch ohne sofortige Kaufabsicht funktioniert.
Holzart und Material sind Suchbegriffe
Eiche massiv, Nussbaum, Linoleum auf Möbeln. Das wird tatsächlich so gesucht, von Leuten, die schon ziemlich genau wissen, was sie wollen. Wenn die Materialien bei den Projekten stehen, findet Google die Verbindung.
Bildergewicht bremst
Große Galerien sind der häufigste Grund für langsame Handwerkerseiten. Bilder gehören auf Anzeigegröße gerechnet, in ein modernes Format gebracht und nachgeladen, sonst wartet der Besucher auf dem Handy fünf Sekunden auf das erste Foto und ist vorher weg.
Objektgeschäft neben Privatkunden
Ladenbau und Praxiseinrichtung laufen über andere Kanäle und andere Entscheider als das private Einzelmöbel. Wenn Sie beides machen, braucht das Objektgeschäft eine eigene Seite, die Kapazität, Referenzen und Abläufe zeigt statt Wohnzimmerfotos.
03 FAQ
Häufige Fragen
Wie viele Bilder brauche ich?
Lieber zwanzig gute als hundert beliebige. Pro Projektart sechs bis zehn Aufnahmen von abgeschlossenen Arbeiten reichen völlig. Wichtiger als die Menge ist, dass sie sortiert sind und dass man erkennt, was das Besondere war.
Meine Fotos sind mit dem Handy gemacht. Reicht das?
Meistens ja. Tageslicht, aufgeräumter Hintergrund und ein gerader Winkel machen den größten Unterschied, nicht die Kamera. Ich sage Ihnen vorher, welche Motive fehlen, dann fotografieren Sie die beim nächsten Auftrag mit.
Soll ich Preise nennen?
Bei Maßarbeit selten sinnvoll, weil die Spanne zu groß ist. Was hilft, ist eine Größenordnung je Projektart, etwa ab welchem Betrag eine Einbauküche üblicherweise beginnt. Das erspart Ihnen Anfragen, die von Anfang an nicht passen.
Was ist mit Online-Shop für Kleinmöbel?
Das ist ein eigenes Projekt mit eigener Pflege und eigenen Rechtspflichten, nicht Teil der 500 Euro. Für den Anfang bringt eine gute Galerie mit Anfrageformular fast immer mehr als ein Shop.
→ Nächster Schritt
Zeigen Sie mir Ihre letzten fünf Projekte.
Daran sehe ich, wie die Galerie sortiert gehört und welche Seiten Sie brauchen. Erstgespräch per Google Meet oder Telefon.